Buchrezension „Pferde im Laufstall – Planungshilfen für die artgerechte Haltung“

Ein gut durchdachter Laufstall ist die artgerechteste Form der Pferdehaltung


Die Laufstall-Arbeits-Gemeinschaft e.V. (LAG) kümmert sich seit 1989 und artgerechte Pferdehaltung und vergibt seit 1992 bis zu fünf Sterne an von ihr geprüfte Lauf- und Offenställe. Dieses allgemein anerkannte Bewertungssystem wird von Pensionsställen auch gerne benutzt, um für sich zu werben. Die LAG möchte dafür sorgen, dass in absehbarer Zeit alle Pferde in artgerechten Laufställen und nicht mehr in Boxen gehalten werden. Das vorgestellte Büchlein soll „umstiegswilligen“ Pferdehaltern als Leitfaden für die Planung und Umsetzung dienen.

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Sehr gutes Video zum Thema Arthrose

Ich möchte euch dieses sehr gut gemachte Video von der Tierärztliche Klinik für Pferde Wolfesing empfehlen. Darin wird sehr anschaulich erklärt, wie Arthrose entsteht:

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  • Grünhafer als Pferdefutter – Interview mit Dr. Kerstin Schneider

    Grünhafer auf dem Feld

    Vor einiger Zeit bin ich in einer Pferdezeitschrift über Grünhafer – also unreif geernteten Hafer – als mögliches Pferdefutter für rehegefährdete Pferde gestoßen. Ich wollte gerne mehr darüber wissen und habe die „Erfinderin“ dieses Fütterungskonzepts für ein Interview kontaktiert.
    Dr. Kerstin Schneider vertreibt Grünhafer als Pferdefutter unter dem Namen „Avena Verde“.

    Frau Schneider, wie kamen Sie auf die Idee, Grünhafer als Futtermittel zu einzusetzen?
    Die Idee kam mir schon vor ca. 20 Jahren durch mein erstes Pferd, das eine COB hatte und dämpfig war. Deshalb wollte ich ein Kraftfutter mit Rauhfuttercharakter, das keine Schimmelpilze enthält und auch in größeren Mengen bei Zahnproblemen eingesetzt werden kann.

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    Porträt – die Hufheilpraktikerin Susanne Buchner

    Susanne Buchner mit ihrer Paintstute Little Queen Mary

    Bei meiner Arbeit als Lokalredakteurin für die hiesige Tageszeitung habe ich nur selten mit Pferdethemen zu tun – jetzt hatte ich wieder einmal Glück und bekam den Auftrag, ein Porträt über eine in der Nähe ansässige Hufheilpraktikerin zu schreiben. Vergangen Woche traf ich mich mit ihr bei ihren drei Pferden, die in einem Offenstall bei Kirchzarten leben – es wurde ein sehr interessanter, spannender und netter Nachmittag, der mir viele Denkanstöße auch für meine eigene Stute gab.

    Die Berufsbezeichnung „Hufheilpraktikerin“ ist nicht allzu bekannt: Sie stammt von der Tiermedizinerin Dr. Hiltrud Straßer, die sich seit Jahrzehnten der Erforschung des Pferdehufes widmet und darauf basierend eine eigne Methode  der Hufpflege entwickelt hat. Bei ihr hat Susanne Buchner vor 15 Jahren gelernt und auch in Straßers Hufklinik mitgearbeitet. Für ihre eigenen Distanzpferde funktionierte die Methode dann allerdings nie 100prozentig, die Pferde gingen immer fühlig. Deshalb hat Buchner die Methode abgewandelt und ihre eigene Technik entwickelt – so kürzt sie beispielsweise die Trachten und Eckstreben nicht so radikal wie in der Straßer-Methode üblich. „Ein Pferd muss schmerzfrei laufen können, nur dann kann es Spaß an der Sache haben und leistungsbereit sein“ findet Buchner. Weiterlesen

    Reitkurse an der Spanischen Hofreitschule

    Reithalle im Trainingszentrum Heldenberg

    Seit neuestem bietet die Spanische Hofreitschule in ihrem Sommer-Trainingszentrum in Heldenberg Reitunterricht, Kurse und Theorieseminare an.

    Seit 2005 steht den Hengsten der Spanischen Hofreitschule in der Gemeinde Heldenberg (Bezirk Hollabrunn) ein großzügig angelegtes Sommerquartier mit Paddocks und Koppeln sowie einem herrlichen Ausreitgelände zur Verfügung. Im Jahr 2010 wurde zu dem 20 mal 60 Meter großen Viereck auch noch eine ebenso große Halle mit einer Zuschauertribüne erbaut, so dass aus dem Sommerquartier mittlerweile ein voll funktionierendes Reitzentrum geworden ist, das als Trainingszentrum dient. Weiterlesen

    Zu dick zu dünn – Idealgewicht erkennen und erhalten

    Die Rippen sollte man fühlen können, sonst ist das Pferd zu dick

    Nach dem Artikel über den Body Score kommt hier nun der angekündigte Artikel zum Pferde-Idealgewicht:

    Durch zu wenig Bewegung und Hochleistungsgras auf den Weiden werden in Deutschland viele Pferde zu dick. Ab wann ist die Speckschicht gesundheitsschädlich und was sind die Folgen? Sportpferde sind dagegen oft so schlank, dass man die Rippen sehen kann – doch wann ist ein Pferd zu dünn und damit auch nicht mehr leistungsfähig? Diese Fragen versuche ich im Folgenden zu beantworten. 

    Ein Pferd bedarfsgerecht und gesund zu ernähren, ist gar nicht so einfach: Pferde sind darauf ausgerichtet, zwei Drittel des Tages mit Fressen zu verbringen, denn ihre natürliche Nahrung, mageres Steppengras – ist sehr nährstoffarm und muss deshalb in großen Mengen zu sich genommen werden. Die Nahrung unserer domestizierten Pferde ist viel gehaltvoller – das Bedürfnis des Pferdes, fast ständig etwas fressen zu wollen, ist dadurch aber nicht verschwunden. Das bedeutet: Die meisten Pferde fressen, solange sie etwas Essbares vor der Nase haben –  und das ist fast immer zuviel. Dazu kommt: In der Regel grasen Pferde heute auf Weiden, die ursprünglich für Hochleistungsrinder angelegt waren. Diese benötigen extrem energiereiches Futter, um Milch, Fleisch und Nachwuchs zu produzieren. Für Freizeitpferde ist dieses Gras viel zu gehaltvoll und enthält gleichzeitig zu wenig sättigende Rohfaser. Die Folge: Die Pferde verfetten und sind dennoch ständig hungrig.

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    523.000 Unterschriften gegen die Pferdesteuer übergeben

    Übergabe der Petition gegen die Pferdesteuer

    FN und Verbände beim Präsidenten des Deutschen Städtetags in Nürnberg: 523.000 Unterschriften an Dr. Maly übergeben

    Nürnberg (fn-press). Dr. Ulrich Maly, Präsident des Deutschen Städtetages und Nürnberger Oberbürgermeister, war sichtlich beeindruckt, als ihm 25 Postkisten mit rund 523.000 Unterschriften gegen die Einführung der Pferdesteuer ins Nürnberger Rathaus gestellt wurden. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), der Bund der Steuerzahler, der Deutsche Bauernverband sowie der Deutsche Olympische Sportbund hatten hochrangige Vertreter nach Nürnberg entsandt, um den Städtetagspräsidenten von der Unsinnigkeit der Pferdesteuer zu überzeugen.

    Dr. Ulrich Maly gab zu erkennen, dass auch er nicht von der Pferdesteuer überzeugt ist. „Die Pferdesteuer ist eine Bagatellsteuer, und Bagatellsteuern können die finanziellen Probleme der Städte und Gemeinden nicht lösen.“ Er fügte lächelnd hinzu: „Ich hätte nicht gedacht, dass eine meiner ersten Amtshandlungen als Präsident des Deutschen Städtetages die Auseinandersetzung mit dem Thema Pferdesteuer sein würde.“ Maly hatte erst Ende April den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude in dieser Funktion abgelöst. Hans-Peter Schmidt, Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) betonte, dass die Pferdesteuer für eine Neiddebatte nicht tauge. „Die Reiter sind durch die Anhebung der Mehrwertsteuer und drastisch gestiegene Preise für Pferdefutter und Einstreu schon genug gebeutelt.“ Schmidt hob zudem die Bedeutung des Pferdes als eines der wichtigsten deutschen Kulturgüter hervor. Weiterlesen

    Doku über berittene Ritterspiele

    In der Mediathek des österreichischen Fernsehsenders Servus TV gibt es eine Doku über berittene Ritterspiele anzuschauen. Es wird ein Australier vorgestellt, der in Norwegen lebt und seine Rüstungen und Waffen selbst schmiedet. Er lebt gemeinsam mit seiner Verlobten auf einem Gestüt und bildet dort mit deren Stiefvater – einem Reitlehrer – die Pferde für die Reiterspiele aus. In der zweiten Hälfte der Doku geht es um die letztjährigen Weltmeisterschaften der Tjoster in St. Wendel.

    Der Body Condition Score (BCS)

    Für die Bestimmung des BCS werden die Fettpolster an bestimmten Körperregionen abgetastet.

    Das absolute Gewicht seines Pferdes zu kennen ist zwar sehr nützlich – beispielsweise für die richtige Dosierung von Wurmkuren und andere Medikamente. Es sagt aber noch nichts darüber aus, ob das Tier Übergewicht hat oder nicht. Dafür eignet sich besser der Body Condition Score, ein System das dem Body Maß Index (BMI) für Menschen ähnelt. Einen aktuellen Body Condition Score für Warmblut-Pferde hat Stephanie Schramme in einer Doktorarbeit am Lehrstuhl für Tierernährung der Uni München bei Futterexpertin Professor Ellen Kienzle entwickelt. Er basiert auf einem bereits 1983 für Quaterhorse-Stuten aufgestellten System, dass Schramme den rassetypischen Unterschieden entsprechend abwandelte und anpasste.

    Der Begriff „Body Condition“ bezeichnet das Verhältnis von Fettmasse zu fettfreier Masse im Körper eines Tieres. Der Body Condition Score (BSC) ist ein Bewertungssystem, bei dem die von außen sicht- und fühlbaren Fettdepots sowie die Muskulatur des Pferdes beurteilt und mit Punktzahlen bewertet werden. Diese reichen von 1 (sehr mager) bis 9 (sehr fett). Bei dünnen Pferden fließt vor allem der Verlust von Muskelmasse in die Bewertung ein, bei dicken Pferden die Ansammlung von Unterhautfettgewebe. Weiterlesen

    Wie viel wiegt mein Pferd?

    Rosana und ihre Weidekollegen beim Anweiden dieses Frühjahr

    Am Wochenende hatte ich Gelegenheit mein Pferd zu wiegen, eine mobile Pferdewaage war im Nachbarstall zu besuch. Diese Gelegenheit ließ ich mir natürlich nicht entgehen.
    Rosana ist immer eher ein bisschen zu dick: Im Computer unseres Tierarztes habe ich sogar mal gesehen, dass er dort „sehr fettes Pferd“ eingetragen hatte… Das war allerdings in dem Frühling, als wir unseren Schwarzwälder einschläfern lassen mussten. In dieser Zeit hatten wir einfach ein paar Wochen lang nicht so viel mit Rosana gemacht und sie trotzdem den ganzen Tag auf der Weide gelassen – das machte sich ziemlich schnell bemerkbar. Nachdem uns der Tierarzt damals ziemlich eindringlich ermahnt hatte, doch mehr auf ihr Gewicht zu achten, weil sie sonst ziemlich bald krank werden könnte, haben wir das beherzigt. Seither ist sie immer noch ziemlich gut beinander, aber eben nicht mehr „fett“. Man muss aber immer gut aufpassen bei ihr, besonders im Sommer: Entweder sie muss zeitweise eine Fressbremse tragen oder darf nur halbtags auf die Weide. Beides natürlich blöd und eine ideale Lösung habe ich noch nicht gefunden. Die Fressbremse (Das Luxusmodell aus Leder mit Lammfellrand von AS) hat sie sich zuletzt immer ausgezogen. Möglicherweise haben ihr auch unwissende Spaziergänger dabei geholfen, denn schon zweimal waren die Halteriemen zerschnitten und einmal lag der Maulkorb auf der Nachbarwiese…

    In diesem Jahr weiß ich deshalb noch nicht so recht, wie ich es mache. Die Pferde sind grade erst angewendet und jetzt die ersten Tage ganztags draußen. Mehr Bewegung ist auch keine wirkliche Option, weil Rosana ohnehin schon täglich geritten wird, manchmal sogar zweimal, wenn ich und mein Mann beide Zeit haben.

    Aber zurück zur Waage: Obwohl ich weiß, dass Rosana nicht gerade schlank ist, habe ich ihr Gewicht doch unterschätzt: Sie wiegt 595 Kilogramm, meine Schätzung lag rund 40 Kilo darunter. Genauso viel weniger könnte sie laut dem Herrn von der Pferdewaage auch haben. Er hat ihr einen Body Condition Score (BCS) von 6 zugeordnet. Ideal wäre 5, 6 ist aber noch tolerabel. Wir sind also auf einem guten Weg, müssen aber „dranbleiben“, um dem Idealgewicht noch näher zu kommen und vor allem dafür zu sorgen, dass es nicht mehr wird…!

    Wie ist das bei euren Pferde? SInd sie eher zu mager oder zu dick? Was tut ihr für das Idealgewicht? Oder hält es euer Pferd ganz von allein?

    Hier erkläre ich noch einmal genau die Bedeutung des BCS.

    In den nächsten Tagen folgt dann noch ein ausführlicher Artikel zum Thema „zu dick, zu dünn“.

    Neue Showreiter für die Apassionata wurden gecastet

    Trickreiter-Casting in Nimes für die neue Apassionata

    In diesem Jahr hat die Pferdeshow Apassionata erstmals bei einem offenen Casting nach Spitzenreitern gesucht, um die Equipe „Voltigeurs du Monde“ für die
kommende Tour „Zeit für Träume“ neu zu formieren… und wo könnte man talentierte
Trickreiter besser finden als in Frankreich, der Heimat der Trickreitkunst?

    Zum Austragungsort der Wettkämpfe wurde die malerisch gelegene
 Reitanlage der Familie Hasta Luego bei Nîmes gewählt, die zu den ganz Großen der
 Pferdeszene gehört und der Apassionata seit langem verbunden ist. Unter der Leitung von Erik
 Hasta Luego und seinem Bruder Christophe konnten sich zwei aufregende Tage lang viele
Talente beweisen! 
Immer wieder stockte den Zuschauern der Atem, wenn die Reiter sich tollkühn auf 
und um die galoppierenden Pferde herum schwangen. In mehreren Durchgängen stiegen die
Herausforderungen stetig an, vom ruhigen französischen Kaltblut ging es auf die 
temperamentvollen Lusitanos, von der kontrollierenden Longe an den Zügel in der eigenen
 Hand. So mancher Reiter zeigte besonders waghalsige Manöver, und wer dabei die Jury
beobachtete, sah zustimmendes Nicken und eifriges Notieren. Weiterlesen

    Die 10 wichtigsten Klassiker der modernen Reitliteratur

    Lieblings-Bücher über Reiten und Pferdeausbildung

    Hier liste ich euch die meiner Meinung nach wichtigsten Bücher über Reiten und Pferdeausbildung auf. Mit „modern“ meine ich, dass sie aus diesem oder der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhundert stammen, bzw. in dieser Zeit neu aufgelegt wurden. – die Klassiker aus der historischen Literatur wären wieder ein eigenes Thema. Sicher gibt es noch Dutzende Werke, die es wert wären, hier aufgeführt zu werden – ich habe mich aber bewusst auf Bücher beschränkt, die ich selbst gelesen habe und die für meinen reiterlichen Weg eine wichtige Rolle gespielt haben.

    Ich freue mich, wenn Ihr die Liste über das Kommentarfeld um Eure persönlichen Klassiker ergänzt!

    Die Bücher sind chronologisch nach Erscheinungsdatum geordnet. (Wo die Original-Ausgaben vergriffen sind, führt der Link teilweise zu aktualisierten Neuauflagen oder überarbeiteten Neuausgaben.)

    Gustav Steinbrecht: Das Gymnasium des Pferdes.
    Cadmos 2001 (Original von 1886)

    Udo Bürger, Otto Zietzschmann: Der Reiter formt das Pferd:
    Tätigkeit und Entwicklung der Muskeln des Reitpferdes, FN-Verlag 2007. (Original von 1939)

    Linda Tellington-Jones: Die Tellington-Methode:
    So erzieht man sein Pferd, Müller-Rüschlikon 1985.

    Sally Swift: Reiten aus der Körpermitte.
    Pferd und Reiter im Gleichgewicht, Müller Rüschlikon 1989.

    Sadko Solinski: Das Gymnasium des Freizeitpferdes:
    Der Weg zu pferdegemäßem Reiten, Olms 1991.

    Claus Penquitt: Die Freizeitreiter-Akademie.
    Franckh-Kosmos Verlag, 1993.

    Eckart Meyners: Das Bewegungsgefühl des Reiters:
    Das innere Auge des Reiter, Rau-Verlag 1996.

    Michael Putz: Reiten mit Verstand und Gefühl.
    FN-Verlag 2004.

    Gerd Heuschmann: Finger in der Wunde.
    Was Reiter wissen müssen, damit ihr Pferd gesund bleibt… Wu-Wei Verlag 2008.

    Corinna Lehmann: Bausteine Dressurreiten:
    Trainingswege Schritt für Schritt. Müller Rüschlikon, Februar 2009.

    Über eine halbe Million Unterschriften gegen die Pferdesteuer

    Auszählung der Unterschriftenlisten gegen die Pferdesteuer

    Warendorf (fn-press). Die Auszählung ist abgeschlossen: 523.172 Menschen haben sich in der Online-Petition und auf Unterschriftenlisten gegen die Einführung der Pferdesteuer ausgesprochen.

    Damit hätten selbst Optimisten nicht gerechnet: Das an sich schon sehr erfreuliche Ergebnis der Online-Petition (bis 31. März), an der sich 200.407 Pferdefreunde beteiligt hatten, wurde von der parallel durchgeführten Unterschriftensammlung noch übertroffen. 322.765 Menschen trugen sich in die Listen ein – in der Summe haben sich also über eine halbe Million Gegner der Pferdesteuer zu einer großen solidarischen Aktion zusammengeschlossen: Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN): „Das ist wirklich ein Traumergebnis. Ich bin überwältigt, dass es gelungen ist, so viele Menschen in so kurzer Zeit zu mobilisieren. Mein Dank gilt allen, die die Aktion unterstützt haben.“ Nun wird die Übergabe der Petition an den Deutschen Städtetag und den Deutschen Städte- und Gemeindebund vorbereitet. Weiterlesen

    Der Dressurausbilder Dr. Thomas Ritter

    Dressurausbilder Dr. Thomas Ritter mit meiner Lipizzanerstute

    Dr. Thomas Ritter – Re-Import von Reitkunst bester europäischer Tradition

    Reiten ist eine Wissenschaft – diesen Eindruck bekommt man, wenn man Dr. Thomas Ritter beim Unterrichten erlebt oder in seinem Buch liest. Das bedeutet aber keineswegs, dass bei ihm das Reiten unnötig verkompliziert wird. Ganz im Gegenteil: Durch seine genauen Analysen und Erklärungen geht einem so manches Licht auf und vieles, was man jahrelang einfach hingenommen hat, versteht man erstmals wirklich. Die Rückkehr des erfahrenen Ausbilders aus den USA nach Deutschland vor drei Jahren ist für die hiesige Dressurszene deshalb ein echter Gewinn.

    Reitunterricht bei Thomas Ritter

    Reitunterricht bei Thomas Ritter


    Zuerst möchte ich erzählen, wie ich selbst auf Dr. Thomas Ritter aufmerksam wurde: Nachdem wir uns Ende 2009 unsere Lipizzanerstute gekauft hatten, versuchte ich im Internet so viel wie möglich über diese Pferderasse heraus zu finden. Dabei stieß ich irgendwann auch auf Herrn Ritter, denn er hatte in den USA selbst Lipizzaner gezüchtet und viele von ihnen ausgebildet. In einem Internetforum nahm ich 2010 erstmals Kontakt zu ihm auf und fragte ihn nach der Ausbildung von Lipizzanerstuten, weil ich in der klassischen Literatur die Ansicht gefunden hatte, bei den Lipizzanern eigneten sich nur die Hengst zum reiten. Ritter bestätigte, dass selbstverständlich auch die Stuten für die Dressur eigneten, dass sie lediglich oft etwas komplizierter und deshalb oft anspruchsvoller in der Ausbildung seien. Über diesen ersten Kontakt entwickelte sich schließlich die Idee, ein Porträt über den damals bei uns noch wenig bekannten Ausbilder für eine Pferdezeitschrift zu schreiben. Weil er damals noch in Norddeutschland lebte, erklärte er sich bereit, bei einer Reise nach Süddeutschland einen Abstecher zu mir zu machen und mir eine Unterrichtsstunde auf meiner Stute zu geben. Leider fiel der erste dafür vereinbarte Termin erst einmal ins Wasser, weil es just am Vorabend (Ende November!) zu schneien begann… Und wir haben leider nur einen Außenplatz. Im Frühjahr 2011 holten wir die Reitstunde dann nach und ich war sehr begeistert und beeindruckt: Von dem unglaublichen Fachwissen und der freundlichen Art, mit der Herr Ritter dieses vermitteln kann. Wenige Monate später kam Herr Ritter noch einmal für einige Reitstunden zu uns in den Ort, dieses Mal machten weitere Reiter mit und waren ebenfalls sehr angetan. Trotzdem gelang es mir leider nicht, genügend Teilnehmer für eine richtigen Lehrgang zusammen zu bekommen. Nun hoffe ich immer, dass bald einmal ein Lehrgang in meiner Nähe stattfinden kann, zu dem ich zumindest zum Zuschauen fahren kann. Weiterlesen

    Beitrag über die Pferdesteuer in der WDR-Mediathek

    In der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ gab es am 14. April einen Beitrag zum Thema Pferdesteuer. Der Film ist jetzt hier in der WDR-Mediathek zu sehen. Wer nicht die ganze Sendung ansehen mag: Der Beitrag beginnt bei Minute 6:00.

    Beschreibung des Senders:
    Nicht nur kleine Mädchen fühlen sich magisch zu ihnen hingezogen – Pferde sind beliebt. Anfang der 1980er-Jahre wurde das Pferd als Freizeitpartner entdeckt und der Reitsport entwickelte sich vom Elite- zum Breitensport. Doch nun könnte eine Pferdesteuer diese Entwicklung rückgängig machen.

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