Eine interessante Studie hat jetzt das Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Georg-August-Universität Göttingen veröffentlicht: Dafür wurden fast 26.000 Deutsche ab 14 Jahren repräsentativ befragt. Demnach reiten in Deutschland derzeit 3,98 Millionen Personen, von denen 1,24 Millionen angeben, häufig zu reiten. Im Besitz eines oder mehrerer Pferde befinden sich derzeit 890.000 Personen.
Hier ein paar weitere Ergebnisse: Personen, die häufig reiten sind demnach überwiegend – nämlich zu 78 Prozent – weiblich und finden sich eher in den jüngeren Bevölkerungsschichten. Sie zeichnen sich durch ein überdurchschnittliches Bildungsniveau aus: Mehr als 50 Prozent verfügen über Abitur oder noch höhere Abschlüsse. Sie finden sich in allen Einkommenskategorien; die Mehrheit der Haushalte verfügt jedoch über ein überdurchschnittliches Einkommen. Mit knapp 30 Prozent der Reiter sind aber auch Haushalte mit weniger als 2000 Euro Monatseinkommen gut vertreten. Sie leben seltener in Großstädten als der Bevölkerungsdurchschnitt. Pferdebesitzer sind ebenfalls überwiegend weiblich, nämlich zu fast zwei Dritteln, fast die Hälfte ist zwischen 30 und 50 Jahren alt. Pferdebesitzer sind überwiegend Vollzeit berufstätig. Sie verfügen durchschnittlich über ein höheres Einkommen, sowohl im Vergleich zu den Personen, die häufig reiten, als auch zur deutschen Bevölkerung, und leben häufiger in einem ländlichem Gebiet als der Bevölkerungsdurchschnitt.
Den detaillierten Bericht findet ihr hier. Einen ausführlichen Artikel über die Studie auf dem FAZ Blog findet ihr hier.


Seit rund drei Jahren haben die Organisatoren des CHIO Aachen im Rahmen ihrer Innovations-Offensive mehrere spannende Neuerungen an den Start gebracht: Apps für Smartphone und iPad, 3D-Stadien, virtuelle Parcours oder die Judging-App im Dressurreiten sind einige Beispiele dafür. Für den CHIO Aachen 2014 haben sich die Turnierorganisatoren und Technologiesponsor SAP nun einer neuen, spannenden Herausforderung gestellt: Wie kann dem Zuschauer das Geschehen auf der Vielseitigkeitsstrecke noch näher gebracht, die Faszination der Ritte noch besser vermittelt werden?

Für diesen Fall habe ich jetzt etwas sehr praktisches entdeckt: Einen Überwurf für den Autositz. Ich sage bewusst nicht „Überzug“, denn bei „Autositzbezug“ denkt man doch automatisch an so ein schlecht sitzendes, hässlich gemustertes Teil aus glitschiger Kunstfaser.




